EMMANUEL MBOLELA: „MEIN WEG VOM KONGO NACH EUROPA“

 

Am Dienstag, den 24. Mai 2016 war in der HLW und HF der Kongolese Emmanuel Mbolela zu Besuch. Er stellte sein Buch „Mein Weg vom Kongo nach Europa“ vor, wobei der Übersetzer seiner Erzählung, der in Wien lebende Dieter Alexander Behr, dessen Ausführungen auf Deutsch wiedergab. Beide Männer arbeiten im Netzwerk Afrique-Europe-Interact.

 

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Im Anschluss an den Vortrag schlossen sich die Schülerinnen und Schüler der 1H, 2H und 2A zu Kleingruppen zusammen, formulierten Fragen an Herrn Mbolela und stellten ihm diese dann in der Diskussions- und Fragerunde. Die Fragen rissen bis zum Läuten der Schulglocke nach zwei Unterrichtseinheiten nicht ab – das Interesse der jungen Zuhörerschaft war beeindruckend.

 

„Der Vortrag war interessant und es war cool, dass wir danach noch Fragen stellen durften. Gefallen hat uns auch, dass im Hintergrund Google Maps mit der Afrikakarte offen war. Wir finden es aber schade, dass Herr Mbolela nicht ein Exemplar seines Buches oder ein Foto von sich verschenkt hat.“
Jonas Holzer, Marcell Klein, Mario Unterüberbacher, Christian Gomig 1H

 

„Es hat uns sehr beeindruckt, dass Emmanuel so sachlich über seine Flucht reden kann – bewundernswert, dass er seine schlimmen Erlebnisse so gut verarbeitet hat. Es ist ihm offensichtlich ein Anliegen, anderen Menschen von den Schandtaten in seinem Land zu berichten. Außerdem finden wir es großartig, dass er sich auch von den Niederlanden aus für die Rechte seiner Mitbürger im Kongo einsetzt. Hoffentlich kann Emmanuel mit seinen Vorträgen so manchem ausländerfeindlichen Jugendlichen die Augen öffnen!“
Johanna Moser, Sandra Niederkofler, Tobias Prentner, Gabriel Urbaner 1H

„Wir fanden den Vortrag sehr cool, weil wir jeden Tag mit Flüchtlingen zu tun haben und es uns nie bewusst war, wie schwer es solche Menschen haben. Wir hätten nie gedacht, dass Flüchtlinge so lange brauchen, bis sie in ein sicheres Land kommen. Auch die Lebensgefahr ist nicht ohne.“
Nadine Kolbitsch, Nadine Schneider, Chiara Naschenweng, Sandra Petrovic 1H

 

„Emmanuel Mbolelas Erzählung war sehr inspirierend und hat uns zum Nachdenken angeregt. Wir sollten dankbar sein für das, was wir haben. Wir finden es stark von Emmanuel, dass er nach all dem Leid, das ihm widerfahren ist, so detailliert und bewegend darüber reden kann. Seine Geschichte hat uns gezeigt, wie gut wir es in unserem Heimatland Österreich haben!“
Anna Hopfgartner, Bettina Leiter, Cilli Kuntner, Nicole Faitelli 1H

 

Der Vortrag war ein Angebot der Tiroler Kulturservicestelle, die, abgesehen von einem kleinen Selbstbehalt, auch die Finanzierung übernommen hat. Wir bedanken uns herzlich dafür!
cmzanon